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Sixt gibt bei umstrittener Werbung nach

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Sixt Mietwagenschlüssel
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Bei dem Mietwagenanbieter Sixt wird ein Autoschlüssel überreicht. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa) - Die Autovermietung Sixt hat im Rechtsstreit um eine SUV-Werbung mit dem Slogan »Ab ins Gelände« nachgegeben. Das Unternehmen gab Ende Februar eine entsprechende Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung ab, wie das Landgericht München I am Dienstag mitteilte. Die Wettbewerbszentrale - eine Selbstkontrollorganisation der deutschen Wirtschaft - hatte gegen die Sixt-Werbung geklagt. Diese sei irreführend, schließlich dürften die Kunden die angepriesenen Autos gar nicht abseits der Verkehrswege im freien Gelände fahren.


Sixt hatte dagegen argumentiert, dass das Fahren auf Feld-, Wald- und Wiesenwegen erlaubt sei, sofern diese für den öffentlichen Verkehr freigegeben sind. Richter Wolfgang Gawinski schien in der mündlichen Verhandlung im Januar nicht von den Argumenten des Vermieters überzeugt: »Das ist nach momentaner Auffassung der Kammer nicht bloß eine werbeübliche Übertreibung«, sagte er damals. Nun gab Sixt kurz vor der ursprünglich für Donnerstag geplanten Entscheidung nach.

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