Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat wieder leicht gestiegen

Corona-Test
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Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Die Corona-Inzidenz in Bayern ist wieder leicht angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Freitagmorgen mit 652,3 an - am Tag zuvor lag der Wert bei 641,1. Am Freitag vor einer Woche hatte Bayern eine Inzidenz von 625,3.


16.552 neue Infektionen und 68 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona meldeten die bayerischen Gesundheitsämter innerhalb von 24 Stunden (Stand: Freitag 3.12 Uhr).

Die höchste Inzidenz wies demnach der Landkreis Freyung-Grafenau aus - mit 1451,1, gefolgt von den Kreisen Rosenheim und Rottal-Inn. Insgesamt lagen zwölf Landkreise und Städte über der 1000er-Marke. Am Freitag traten schärfere Regeln für die Landkreise Regen, Passau und Ostallgäu in Kraft. Dort wurde das öffentliche Leben weitgehend heruntergefahren.

Am Freitag lag nach RKI-Daten auch im Landkreis Deggendorf die Inzidenz erstmals seit Geltung der neuen Hotspot-Regelung über der 1000er-Schwelle. Von Samstag an greifen nun auch dort die Vorgaben für einen regionalen Hotspot - Restaurants, Hotels, Sport- und Kulturstätten müssen schließen.

Nach Angaben des Divi-Intensivregisters waren am Freitagmorgen (Stand: 6.15 Uhr) 287 der 3210 Intensivbetten in Bayern frei. 1021 Patientinnen und Patienten werden wegen Covid-19 auf den Intensivstationen behandelt. Davon müssen 544 beatmet werden. Am Donnerstagmorgen waren es noch 539.

© dpa-infocom, dpa:211126-99-148897/4

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