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»Sehr gutes Gefühl« nach »Überlebenskampf«: Fürth oben dran

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Stephan Ambrosius und Paul Seguin
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Stephan Ambrosius von Hamburg (vorn) und Paul Seguin von Fürth in Aktion. Foto: Daniel Reinhardt/dpa Foto: dpa

Die SpVgg Greuther Fürth lässt im Aufstiegskampf der 2. Liga nicht locker. Das 0:0 bei Tabellenführer Hamburg erkämpfen sich die Franken in längerer Unterzahl. Das nächste Spitzenspiel naht. Leitl muss neue personelle Engpässe überbrücken.


Hamburg (dpa/lby) - Nach einem »Punkt für die Moral« bei Spitzenreiter Hamburger SV blickte Trainer Stefan Leitl auf das nächste Topduell für seine SpVgg Greuther Fürth voraus. »Wir freuen uns auf das Spitzenspiel gegen Kiel«, sagte Leitl nach dem 0:0 beim HSV. Im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga halten die Franken trotz längerer Unterzahl den Anschluss und sind nur drei Punkte hinter Hamburg und Holstein Kiel platziert. »Die Jungs haben es wirklich gut umgesetzt, da war sehr viel Positives. Diesen Schwung nehmen wir trotz aller Rückschläge mit«, sagte der Fürther Trainer.

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Zu den Personalproblemen in der Defensive, in der auch in Hamburg die verletzten Innenverteidiger Paul Jaeckel und Mergim Mavraj fehlten, kommen neu Sorgen. Sebastian Ernst fällt nach seiner Gelb-Roten Karte (57. Minute) ebenso für das Heimspiel gegen Kiel aus wie der dann gelb-gesperrte Mittelfeldchef Paul Seguin.

»Aber jetzt freuen wir uns erstmal und dann kümmern wir uns nach den freien Tagen um Kiel. Wir werden schon elf gute Jungs auf den Platz bringen«, versicherte Leitl. Als bestes Team der Rückrunde, in der die Franken wie Kiel und Karlsruhe drei Siege und ein Remis auf dem Konto haben, können Leitl & Co. ihre Ambitionen am Montag nächster Woche ein weiteres Mal dokumentieren. »Wenn wir das beibehalten, bleiben wir oben«, sagte Torwart Sascha Burchert zum Fürther Hoch.

Trotz des Platzverweises für Ernst blieben die Franken zum dritten Mal in der Rückrunde ohne Gegentor. Ernst war nach einem Zweikampf mit Aaron Hunt äußerst umstritten des Feldes verwiesen worden. Er war Hunt unbeabsichtigt auf den Fuß gestiegen, nachdem er zuvor den Ball gespielt hatte.

»So wie ich es wahrgenommen habe, war es keine Gelb-Rote Karte«, sagte der Mittelfeldakteur. Leitl haderte. »Es gab unglückliche Entscheidungen vom Schiedsrichtergespann auf beiden Seiten«, sagte der 43-Jährige. »In der letzten halben Stunde war es für uns dann ein Überlebenskampf.«

Eine Großchance vergab HSV-Torjäger Simon Terodde, der den Ball nach sehenswertem Zuspiel von Sonny Kittel nicht ins Tor drücken konnte (63.). Fürths Verteidiger Maximilian Bauer wehrte den Schuss kurz vor der Linie ab. Burchert präsentierte sich zudem als guter Rückhalt. »Ich hatte das Momentum zweimal auf meiner Seite«, sagte der Keeper. »Vor dem Spiel hätten wir den Punkt nicht einfach so angenommen. Nach dem Spiel mit einer halben Stunde in Unterzahl schon«, sagte Burchert - und verließ die Hansestadt mit einem »sehr guten Gefühl«.

© dpa-infocom, dpa:210213-99-426592/4

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