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Schwiegervater im Streit um Geld getötet: Urteil erwartet

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Das bayerische Wappen ist auf einer Uniform eines Justizbeamten angebracht. Foto: Stefan Puchner/Archivbild Foto: dpa

Regensburg (dpa/lby) - Im Prozess gegen einen 39-Jährigen wegen eines tödlichen Angriffs mit einer Schublade auf seinen Schwiegervater wird heute das Urteil erwartet. Staatsanwaltschaft und Nebenklage haben lebenslange Haft wegen Mordes gefordert. Die Verteidigung hingegen geht von Totschlag aus und plädierte auf vier Jahre Haft. Der Angeklagte hatte im Prozess vor dem Landgericht Regensburg die Tat eingeräumt und angegeben, er habe aus dem Affekt heraus gehandelt. Die Ankläger gingen von Habgier als Motiv aus.


Im Dezember war es in Straubing zwischen den beiden Männern zu einem Streit um gut 10 000 Euro gekommen, die das spätere Opfer seiner Tochter und dem Schwiegersohn zur Verwaltung überlassen hatte und nun zurückwollte. Der 39-Jährige schubste den 62-Jährigen zu Boden, schlug ihm eine Holzschublade mehrfach auf den Kopf und verletzte ihn mit einem abgesplitterten Holzteil am Hals. Der Mann starb.

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