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Schüsse bei Einsatz in Krumbach: Angreifer weiter in Klinik

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Polizei
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Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Krumbach (dpa/lby) - Bei dem aufsehenerregenden Polizeieinsatz im schwäbischen Krumbach vor knapp einer Woche hat einer der beiden Polizisten sieben Schüsse auf den Angreifer abgegeben. Drei davon trafen den 67-Jährigen, der mit einem Schraubenzieher und später mit einem Plastikspielzeug auf zwei Polizisten losgegangen war, wie der ermittelnde Staatsanwalt in Memmingen am Dienstag auf Anfrage sagte.


Wieso der Mann, der sich am vergangenen Donnerstag unerlaubt auf einem fremden Grundstück aufgehalten hatte, die Polizisten attackierte, blieb weiter unklar. Die Ergebnisse einer Blutprobe stünden noch aus, sagte der Staatsanwalt. Der 67-Jährige werde weiter in einer Klinik behandelt. Er sei zuvor polizeilich nicht in Erscheinung getreten.

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Kurz nach dem Polizeieinsatz machte ein Video im Internet die Runde, das Teile des Vorfalls zeigte. Es wurde in sozialen Netzwerken tausendfach geteilt. Darauf zu sehen sind auch der Einsatz von Pfefferspray durch die Polizei und schlussendlich auch die Schüsse des Beamten. Die Aufnahmen seien Gegenstand der Ermittlungen, sagte der Staatsanwalt. Auch die Bodycam des schießenden Polizisten sei ausgewertet worden.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Polizist mit seinen Schüssen richtig gehandelt hatte. Über dienstrechtliche Konsequenzen gegen den Polizisten wurde zunächst nichts bekannt.

© dpa-infocom, dpa:210406-99-104531/3

Mitteilung der Polizei vom 1. April


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