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Rumoren in Bayerns AfD: Berichte von »Klartext«-Aussprache

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Das Logo der AfD ist auf einem Flyer zu sehen. Foto: Christophe Gateau/Archiv Foto: dpa

München (dpa/lby) - In der bayerischen AfD rumort es weiter. Nach den Fraktionsaustritten zweier Landtagsabgeordneter, dem versuchten und dann abgeblasenen Rauswurf eines weiteren Parlamentariers und dem Ärger um zwei schließlich entlassene Fraktionsmitarbeiter kamen mehrere Dutzend Funktionsträger am Sonntag zu einer Aussprache zusammen. Diese habe rund vier Stunden gedauert, und es sei teils heftig zur Sache gegangen, verlautete danach aus Teilnehmerkreisen.


Der Landesvorsitzende Martin Sichert bestätigte auf Anfrage: »Es ist definitiv Klartext geredet worden. Man hat sich mit Mut zur Wahrheit gesagt, was gut gelaufen ist und was schlecht gelaufen ist.«

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Ein möglicher Sonderparteitag war nach Angaben Sicherts, der ansonsten nicht aus dem nicht-öffentlichen Treffen berichten wollte, am Sonntag kein Thema. Zehn Kreisverbände müssten einen solchen Parteitag fordern, ein entsprechender Antrag liege dem Landesvorstand aber nicht vor, sagte Sichert. »Aber wenn ein Parteitag gewünscht wird, werden wir den selbstverständlich zeitnah einberufen.«