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Regensburger Korruptionsprozess: Plädoyer von Anwalt geplant

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Joachim Wolbergs geht mit Maske in den Verhandlungssaal
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Joachim Wolbergs, Regensburger Ex-Oberbürgermeister, geht mit Atemschutzmaske in den Verhandlungssaal im Landgericht. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild Foto: dpa

Regensburg (dpa/lby) - Im Regensburger Korruptionsprozess wird das zweite Plädoyer erwartet. Heute ist vor dem Landgericht der Schlussvortrag der Verteidigung des angeklagten Ex-Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs geplant. Die Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten für den 49-Jährigen gefordert und ihm zwei Fälle der Bestechlichkeit sowie drei Fälle der Vorteilsannahme zur Last gelegt. Es geht um Parteispenden von Bauunternehmern im Kommunalwahlkampf 2014.


Der Prozess gegen Wolbergs läuft seit Oktober 2019. Er weist die Vorwürfe zurück. Mit ihm sitzt ein Bauunternehmer auf der Anklagebank, für den die Staatsanwaltschaft ebenfalls eine Bewährungsstrafe wegen Bestechung und Vorteilsgewährung forderte. Das Plädoyer dessen Verteidigers ist für den 19. Mai geplant.

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In einem ersten Prozess war Wolbergs im Juli 2019 wegen zwei Fällen der Vorteilsnahme verurteilt und in sämtlichen weiteren Vorwürfen freigesprochen worden. Von einer Strafe sah das Gericht ab.

Landgericht Regensburg


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