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Regensburg nach 0:6: Bloß kein »Harakiri« gegen Wiesbaden

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Mersad Selimbegovic
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Trainer Mersad Selimbegovic von Regensburg. Foto: Armin Weigel/dpaä/Archiv Foto: dpa

Regensburg (dpa/lby) - Der SSV Jahn Regensburg geht nach einem 0:6-Debakel gewarnt in das Zweitliga-Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten SV Wehen Wiesbaden. »Wir dürfen vor allem nach dieser Niederlage in Bielefeld nicht auf Harakiri machen, ins offene Messer laufen und uns auskontern lassen. Ein 1:0 vor Schluss bringt auch drei Punkte«, sagte Coach Mersad Selimbegovic vor dem Heimspiel am Samstag (13.00 Uhr/Sky).


Die »Lektion« beim Spitzenreiter aus Ostwestfalen hatte für den Fußball-Trainer der Oberpfälzer keine besonderen Konsequenzen in der Aufarbeitung. »Wir sehen das kritisch, genauso wie wir nach gewonnenen oder höher gewonnenen Spielen sind. Wir analysieren auch dann knallhart und lassen uns nicht hochjubeln. Und deshalb lassen wir uns nach dieser Niederlage auch nicht kleiner machen«, sagte Selimbegovic. Erst in der Schlussphase wurde in wenigen Minuten aus einem 0:3 ein 0:6. »Das darf uns nicht mehr passieren«, rügte der Trainer.

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Fehlen wird gegen den Aufsteiger der gelb-gesperrte Kapitän Marco Grüttner. »Wir wissen alle, dass er sehr wichtig für die Mannschaft ist. Aber wir haben ein paar Jungs hinten dran, die bereit sind und Qualitäten haben, Marco zu ersetzen, wenn er nicht da ist«, sagte Selimbegovic. Wieder im Kader ist der zuletzt angeschlagene Sebastian Nachreiner. Sebastian Stolze (Gesichtsverletzung) fehlt dagegen weiter.

Acht Punkte beträgt der Vorsprung der Regensburger auf Wehen Wiesbaden. »Wir sind uns bewusst, dass nach 21 Spieltagen 29 Punkte sehr gut sind, aber dass das bei weitem nicht ausreichend ist«, sagte Selimbegovic und peilt einen Heimsieg an.

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