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Rebensburg sieht Nachfolgerinnen gefordert

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Viktoria Rebensburg steht in einem Gebäude
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Viktoria Rebensburg steht in einem Gebäude des Deutschen Skiverbands. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild Foto: dpa

München/Sölden (dpa) - Nach ihrem Rücktritt vom aktiven Skirennsport ist Viktoria Rebensburg gespannt auf die Reaktion ihrer bisherigen Teamkolleginnen. »Jetzt können die Mädels den nächsten Schritt machen«, sagte die 31-Jährige der Deutschen Presse-Agentur vor dem Saisonauftakt am Wochenende in Sölden. Nachdem Rebensburg jahrelang die Erfolgsgarantin im Deutschen Skiverband war, seien ab sofort die anderen gefordert. »Nun liegt es an ihnen, mit dieser Situation umzugehen und auch mehr Verantwortung zu übernehmen.«


Wegen der sportlichen Leistungen lag auch das öffentlich Interesse bei den deutschen Skirennfahrerinnen stets bei Rebensburg. »Der größte Fokus lag in der Vergangenheit bei mir, und so habe ich auch sicherlich Druck von den anderen Athletinnen genommen. Das ist ab jetzt nicht mehr so«, erkannte die Sportlerin vom Tegernsee.

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Sie glaubt an eine erfolgreiche DSV-Zukunft. Kira Weidle kann in der Abfahrt überzeugen, und auch im Slalom sind hoffnungsvolle Deutsche dabei. Außerdem setzt Rebensburg auf noch jüngere DSV-Sportlerinnen. »Ich habe schon das Gefühl, dass in der nächsten Garde - etwa im Europacup - eine Gruppendynamik entsteht, dass viele Mädels vom Kopf her gut drauf sind. Mal schauen, was mit dieser Generation passiert.«

Zugleich ermutigt die Olympiasiegerin von 2010 den Verband und die Trainer, den Sportlern mehr Freiheiten und Verantwortung zu geben. »Klar muss Talent da sein«, meinte sie. »Aber man wächst - als Athlet und als Persönlichkeit - nur dann, wenn man Entscheidungen trifft und dafür geradesteht. Wenn man im Starthaus steht, muss man alleine runterfahren. Entscheidungen zu treffen macht einen stärker.«

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