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Puppenkiste trifft auf Fugger: »Von Augsburg in alle Welt«

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Augsburger Puppenkiste
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Kobolde sitzen während eines Stückes in der Augsburger Puppenkiste. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archivbild Foto: dpa

Augsburg (dpa/lby) - Zwei Augsburger Institutionen treffen zusammen: Das Museum der Puppenkiste widmet sich in einer neuen Ausstellung dem legendären Handelsgeschlecht der Fugger. Die Schau »Von Augsburg aus in alle Welt« ist bis zum 3. November geöffnet, wie das Puppentheatermuseum »die Kiste« mitteilte.


Die Ausstellung zeigt das weit verzweigte Imperium der Augsburger Kaufleute der Familie Fugger vor einem halben Jahrtausend. Heutzutage würden die schwäbischen Händler als »weltweit agierendes Unternehmen« bezeichnet, betont das Museum: Mit Standorten in vielen Städten in Europa und darüber hinaus, einem weit gespannten Netz an Mitarbeitern und schneller Nachrichtenübermittlung wurden die Fugger zu einer mächtigen Kaufmannsfamilie. In der Schau wird vor allem der Handel mit Metallen, Gewürzen und Stoffen thematisiert. Besonders die schwierigen Wege, auf denen die Waren nach Augsburg und in die anderen Handelszentren kamen, werden mit Theaterpuppen dargestellt.

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Wie bei den Sonderausstellungen der Augsburger Puppenkiste üblich, werden dafür auch Puppen von anderen Häusern ausgeliehen. Puppentheater aus Österreich und Italien sowie deutsche Bühnen aus Schwäbisch Hall, Leipzig und Nürnberg haben dafür ihren Bühnenstars zur Verfügung gestellt.

Presseinfo zur Ausstellung