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Probleme bei Impfanmeldung: Abhilfe in Aussicht

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Impfzentrum-Wegschild
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Ein Schild weist den Besuchern den Weg zum Impfzentrum auf der Messe Riem in München. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild Foto: dpa

Es soll auf Hochtouren geimpft werden. Unter 65-Jährige könnten womöglich rascher mit dem Impfstoff von Astrazeneca immunisiert werden. An der altersbedingten Impfzuweisung bei der Registrierung wird gerade gearbeitet.


München (dpa/lby) - Nach Kritik an der Software für Anmeldungen für Corona-Impfungen hat das bayerische Gesundheitsministerium rasche Abhilfe angekündigt. Man habe in einem Schreiben am Freitag an die Landräte und Oberbürgermeister bereits erläutert, dass spätestens ab Mittwoch eine altersbedingte Impfterminzuweisung möglich sein werde, teilte ein Sprecher am Samstag mit. Dabei geht es um den Impfstoff von Astrazeneca, mit dem nur unter 65-Jährige geimpft werden sollen.

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Die Landrätin des niederbayerischen Landkreises Regen, Rita Röhrl, hatte kritisiert, dass die Software das Alter der Impfwilligen nicht herausfiltern könne. Wegen des Astrazeneca-Impfstoffs nur für unter 65-Jährige mussten die Impfkandidaten ihren Angaben zufolge momentan händisch ermittelt werden.

Noch am Wochenende war das Problem laut Röhrl behoben. »Unser Impfzentrum hat für die ersten Impfungen mit Astrazeneca mittlerweile Listen mit Namen erhalten, so dass wir entsprechende Impfkandidaten einladen können«, sagte Röhrl und lobte die rasche Reaktion des Ministeriums. »Erfreulich ist auch, dass bis spätestens Mittwoch die Mitarbeiter der Impfzentren direkt aus den angemeldeten Personen die Direktabfrage der Altersgruppen vornehmen können.« Das sei wichtig, da nun regelmäßig Impfstoff von Astrazeneca geliefert werde und dieser schnellstmöglich verabreicht werden sollte. »nordbayern.de« hatte über ähnliche Schwierigkeiten in Fürth berichtet.

Der Ministeriumssprecher betonte, es komme zu keiner Verzögerung bei der Impfung von unter 65-Jährigen mit dem Astrazeneca-Impfstoff. Die Überarbeitung der Software beim bayerischen Registrierungsportal für die Impfung sei durch die Änderung der Coronavirus-Impfverordnung vom Montag erforderlich geworden, nachdem der Impfstoff von Astrazeneca nur für Menschen unter 65 Jahren zugelassen worden sei, erläuterte der Ministeriumssprecher.

© dpa-infocom, dpa:210213-99-423076/4

Bericht auf nordbayern.de


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