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Oberbürgermeister vermisst Oktoberfest und mahnt zu Vernunft

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Dieter Reiter schaut in die Runde
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Dieter Reiter (SPD), Oberbürgermeister von München, schaut in die Runde. Foto: Sven Hoppe/dpa Foto: dpa

München (dpa) - Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (62) sieht das wegen Corona geplatzte Oktoberfest mit Wehmut - und mahnt Wiens-Fans zu Vernunft. »Ein Herbst ohne Wiesn - da fehlt einfach etwas«, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Er werde am Samstag - dem ursprünglich geplanten Start des Oktoberfestes - »sicher etwas wehmütig daran denken, dass ich jetzt eigentlich das erste Fass anzapfen würde«. Er habe keine Alternativen geplant.


»Für mich gibt es einfach nur das Original.« Er verstehe aber alle, die trotzdem virtuell oder wie auch immer feiern wollten. »Ich bitte nur darum, dass alle rücksichtsvoll sind und sich an die derzeitigen Corona-Regeln halten.«

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Die Münchner Wirte laden vom 19. September bis 4. Oktober zur sogenannten Wirtshaus-Wiesn ein. In mehr als 50 Gaststätten soll es schon am Samstag Wiesnstimmung geben, teils mit Blasmusik und Wiesnbier. Auch angezapft wird vielerorts.

Reiters Vorgänger, Alt-Oberbürgermeister Christian Ude (72) will laut »Abendzeitung« um Punkt 12 Uhr in einem Wirtshaus im Münchner Bahnhofsviertel ein Fass anstechen.

Reiter hatte das Oktoberfest gemeinsam mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schon im April wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Sein Terminkalender sei auch ohne Wiesn gut gefüllt, sagte Reiter. Die Hoffnung ruhe nun auf einer Zeit, in der es wieder ein Oktoberfest geben könne. »Umso schöner wird dafür die nächste Wiesn werden, da bin ich sicher.«

WirtshausWiesn


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