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Nürnbergs Kapitän Behrens gegen Jubel-Verbot nach Toren

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Hanno Behrens
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Der Nürnberger Hanno Behrens. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild Foto: dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Kapitän Hanno Behrens vom 1. FC Nürnberg hält nichts von Kontakteinschränkungen beim Jubel nach einem Tor. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) trägt den Spielern der zwei Bundesligen in einem Schreiben laut »Bild«-Zeitung auf, sich nach einem Treffer nicht mit den Händen abzuklatschen oder zu umarmen. »Wir werden unsere Tore genauso bejubeln wie wir's sonst auch machen«, sagte der 29 Jahre alte Nürnberg-Profi am Sonntagnachmittag bei »bild.de«.


Detaillierte Gedanken zum Vorgehen nach einem Treffer habe sich der abstiegsbedrohte »Club« noch nicht gemacht. »Wir haben uns da noch nichts ausgedacht. Das kommt meist sowieso spontan und das wird wohl auch jetzt so sein.« Die DFL schlägt vor, dass sich die Akteure zum Jubel höchstens mit dem Ellbogen oder mit den Füßen berühren.

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Generell hält Behrens die geplante Saison-Fortsetzung nach einer kurzen Vorbereitung für machbar. »Für mich persönlich ist das kein Problem. Ich habe großes Vertrauen in meinen Körper, war bislang wenig verletzt«, sagte er. Die Franken gastieren am Sonntag beim FC St. Pauli - dem ersten Spiel nach der Pause in der Corona-Krise geht nur gut eine Woche reguläres Training voraus. Einige kritisierten den frühen Termin für die Wiederaufnahme der Saison.

Er »verstehe, das der Trainer und andere Spieler mehr Bedenken haben«, sagte Behrens. »Doch die Entscheidung steht jetzt so und da müssen wir eben durch.« Die Nürnberger werden sich wie alle anderen Clubs der 1. und 2. Bundesliga in der Woche vor dem ersten Spiel in einem Hotel isolieren. Das erfordert das Hygienekonzept der Liga.

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