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Nürnbergs Basketballer hoffen auf Lizenz: »Kriegen das hin«

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Basketball
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Ein Basketball fliegt durch das Netz. Foto: Lukas Schulze/Archivbild Foto: dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Nach dem sportlichen Aufstieg der Nürnberg Falcons in die Basketball-Bundesliga (BBL) steht die wirtschaftliche Tauglichkeit des Vereins auf dem Prüfstand. Über die Lizenzerteilung entscheidet am 9. Mai der Lizenzligaausschuss der BBL. »Wir kriegen das hin, die richtigen Leute sind am Machen«, sagte Trainer Ralph Junge nach dem packenden 85:79 (36:42) gegen die MLP Academics Heidelberg. »Ich gehe davon aus, dass wir nächstes Jahr BBL spielen.«


Vor mit 1500 Zuschauern ausverkaufter Halle hatten die Franken am Montagabend im vierten Spiel der Halbfinalserie den nötigen dritten Sieg für den Aufstieg geholt. Die Nürnberger brauchen für die Zulassung in die höchste deutsche Spielklasse allerdings insbesondere eine geeignete Halle mit einem Fassungsvermögen von mindestens 3000 Zuschauern.

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»Wir haben nicht die Vorarbeit leisten können, wir haben vor sechs Monaten zum Beispiel gar keine Halle gehabt, was unser Budget angeht«, erläuterte Junge und meinte zuversichtlich: »Es sind unheimliche Dynamiken, die gerade passieren und es gibt viele gute Ideen.«

Die Falcons mussten ihre eigentliche Spielstätte, die Halle am Berliner Platz, aus Sanierungsgründen verlassen. Seit Ende des vergangenen Jahres tragen sie ihre Heimpartien in einer Zelthalle am Nürnberger Flughafen aus. Am Donnerstag und Sonntag kämpfen die Franken erst noch um den Meistertitel in der ProA. Letztmals war der Standort Nürnberg in der Saison 2006/07 mit den Sellbytel Baskets in der deutschen Eliteklasse vertreten.

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