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Nürnberger Sportvorstand über Neustart: »Wichtiger Schritt«

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Robert Palikuca
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Der Nürnberger Sportvorstand Robert Palikuca blickt in das Stadion. Foto: Timm Schamberger/dpa/Archivbild Foto: dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Sportvorstand Robert Palikuca vom 1. FC Nürnberg sieht die Fortsetzung des Spielbetriebs in der Fußball-Bundesliga auch als Verpflichtung an. Es liege »wie in der Gesellschaft auch an uns, dass wir verantwortungsvoll und demütig mit den uns gestellten Aufgaben umgehen. Die Vorfreude auf den Wettkampf nach der langen Zeit ohne Spiele ist definitiv groß«, erklärte der 41 Jahre alte Manager des Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Er freue sich, »dass durch die Lockerungen die Menschen in Deutschland nach und nach wieder zur Normalität finden können. Das ist ein für alle wichtiger Schritt.«


Kapitän Hanno Behrens blickt dem Wiederbeginn positiv entgegen. »Die Spiele haben mir sehr gefehlt, der Wettkampf«, sagte der Mittelfeldspieler am Mittwochabend im Bayerischen Fernsehen. Die Quarantäne vorab im Trainingslager müssten die Profis in Kauf nehmen. »Es geht um die Vereine. Es ist nicht angenehm, aber jedem ist bewusst, um was es geht.«

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Spiele ohne Zuschauer seien aktuell die einzige Möglichkeit für den Profifußball, betonte Behrens: »Ich habe Verständnis für Fans, die Geisterspiele ablehnen. Ich finde Geisterspiele auch nicht cool. Aber wenn wir jetzt nicht spielen, würden viele Vereine in Schieflage geraten. Geisterspiele sind das kleinere Übel.«

Bund und Länder hatten am Mittwoch die Erlaubnis für eine Wiederaufnahme von Spielen ohne Zuschauer in der Bundesliga ab der zweiten Mai-Hälfte erteilt. Darauf einigten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder. Womöglich könnte ab dem 15. Mai wieder der Ball in den Stadien rollen.

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