Nikolaus bleibt draußen: Keine Auftritte in Corona-Hotspots

Nikolausfiguren und weihnachtliche Dekorationen stehen draußen
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Nikolausfiguren und weihnachtliche Dekorationen stehen draußen. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild Foto: dpa

Traunstein (dpa/lby) - Der Nikolaus darf in besonders von der Corona-Pandemie betroffenen oberbayerischen Landkreisen nur Hausbesuche machen - und soll dabei am besten draußen vor der Tür bleiben. Veranstaltungen und Ansammlungen im öffentlichen Raum seien untersagt, daher könnten leider auch die öffentlichen Auftritte des Nikolaus sowie Krampusläufe nicht in gewohnter Form stattfinden, teilte eine Sprecherin des Landratsamts Traunstein mit.


Darauf habe sich der Landkreis mit den Kreisen Berchtesgadener Land, Mühldorf am Inn sowie der Stadt und dem Landkreis Rosenheim geeinigt. Die Kreise hatten am Donnerstag jeweils Sieben-Tage-Inzidenzen von mehr als 1000.

Die Gesundheitsämter empfehlen demnach für den Nikolaustag in diesen Regionen stattdessen ausschließlich private Hausbesuche, konkret einen »Besuch ausschließlich im Freien ohne Betreten der Häuser«. Die geltenden Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte sollten dabei eingehalten, die Begleiter des Nikolaus auf möglichst wenige Personen reduziert werden. Auch wird eine freiwillige Selbstverpflichtung der Gruppen auf 2G-plus nahegelegt.

© dpa-infocom, dpa:211125-99-144514/2


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