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Neue Hoffnung für Ledvance-Werk in Eichstätt

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Das Logo von Ledvance ist am Werk in Eichstätt zu sehen
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Das Logo des Leuchtenherstellers Ledvance ist am Werk in Eichstätt zu sehen. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild Foto: dpa

Eichstätt (dpa/lby) - Das vor der Schließung stehende Werk des Leuchtenherstellers Ledvance in Eichstätt wird möglicherweise doch noch gerettet. Mit dem Münchner Investor Callista Private Equity sei ein neuer Eigentümer für das Werk gefunden worden, heißt es auf einem Aushang des Unternehmens in seinem Werk, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ledvance, Callista und die für den Erhalt des Werks kämpfende IG Metall kommentierten den Aushang am Freitag nicht. Zuvor hatte der »Donaukurier« berichtet.


Dem Aushang zufolge soll der Verkauf eine Standortgarantie bis 2023 einschließen. Die mögliche Rettung kommt überraschend: Noch im März hatte es von Ledvance geheißen, die Suche nach einem Investor sei erfolglos verlaufen und man werde das Werk mit damals 360 Mitarbeitern schließen. Aktuelle Zahlen zur Belegschaft liegen nicht vor.

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Nun soll das Eichstätter Werk per Betriebsübergang in eine neue Gesellschaft übertragen werden, die unter Aurora Lichtwerke firmiert. Eine offenbar noch recht neue Gesellschaft diesen Namens führt das Handelsregister in Eichstätt. Dem Aushang zufolge sollen die letzten Details des Verkaufs in den kommenden Wochen geklärt und die Transaktion bis Ende Juli abgeschlossen werden. Ledvance bleibt demnach »Kunde und Partner des Werks«.

Ledvance gehörte einst zu Osram, wurde aber 2017 von chinesischen Investoren übernommen. Das Unternehmen stellt unter anderem LED-Leuchten her .


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