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Nato-Manöver im Landkreis Haßberge und Umgebung

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Immer wieder übt die Nato in Bayern. Landratsämter warnen vor liegen gebliebenen Sprengmitteln und Munition.


Haßberge (dpa/lby) - In den kommenden Wochen kann es im Landkreis Haßberge laut werden: Nato-Streitkräfte üben den gesamten August über militärische Manöver, wie das Landratsamt mitteilte. Ein Schwerpunkt der Streitkräfte seien Landeübungen von Hubschraubern. In Unterfranken sei in erster Linie der Bereich um die Gemeinde Rauhenebrach betroffen. Die Übungen finden auch in Oberfranken statt.

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Die Bevölkerung wird gebeten, sich von Einrichtungen der Truppe fernzuhalten. Liegen gebliebene Sprengmittel, Munition oder ähnliches dürfen nicht gesammelt oder genutzt werden. Ansonsten drohen strafrechtliche Folgen, wie eine Behördensprecherin mitteilte.

Schäden durch die Übung sollten umgehend und spätestens bis Ende September schriftlich bei der Gemeinde gemeldet werden. Ansonsten besteht die Möglichkeit, Entschädigungsansprüche bei der Schadens-Regulierungsstelle des Bundes geltend zu machen.

Der schriftliche Antrag an die Behörde muss innerhalb von drei Monaten nach dem Zeitpunkt eingehen, an dem von dem Schaden und der beteiligten Truppe erfahren wurde. Wird die Frist versäumt, bestehe gesetzlich kein Anspruch auf Entschädigung.

In Bayern gibt es wegen des Truppenübungsplatzes der US-Streitkräfte in Grafenwöhr (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) in der Oberpfalz immer wieder Manöver der Nato. Ähnliche Trainings hatten im Juni und Februar dieses Jahres stattgefunden.

Manöverschäden - Beantragung von Entschädigung


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