Nach Unfall mit drei Toten: Urteil abgemildert

Landgericht I und II in München
Bildtext einblenden
Das Gerichtsgebäude für das Landgericht I und II in München ist zu sehen. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Vier Jahre nach einem schweren Unfall mit drei Toten im Münchner Osten hat das Landgericht München I das Urteil gegen den Verursacher abgemildert. Der Mann war 2019 vom Amtsgericht München zu vier Jahren Haft wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden, weil er mit mindestens 120 Kilometern in der Stunde auf einen Kleinwagen aufgefahren war. Im Auto saßen vier Franzosen, die zum Oktoberfest in der Stadt waren. Drei von ihnen kamen ums Leben.


Gegen das Urteil hatte der Mann Berufung eingelegt. Das Strafmaß wurde am Mittwoch auf drei Jahre und neun Monate abgemildert, weil der Angeklagte - im Gegensatz zum Verfahren am Amtsgericht - nicht mehr als vorbestraft gilt. Ansonsten wurde die Berufung abgewiesen - ebenso wie die der Angehörigen, die als Nebenkläger eine härtere Strafe gefordert hatten.

© dpa-infocom, dpa:211013-99-584936/2


Mehr aus Bayern und der Region