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Nach »Rettet die Bienen« wollen Initiatoren Bilanz ziehen

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Volksbegehren für mehr Artenschutz
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Eine Naturschützerin trägt für das Volksbegehren für mehr Artenschutz einen Korb mit Broschüren. Foto: Marijan Murat/dpa Foto: dpa

München (dpa/lby) - Ein Jahr nach dem erfolgreichen Volksbegehren »Rettet die Bienen« wollen die Initiatoren heute eine Zwischenbilanz ziehen, was sich seither beim Artenschutz getan hat. Konkret wollen sie bewerten, wie das Artenschutz-Gesetzespaket umgesetzt wird, und dabei auch einen Wissenschaftler zu Wort kommen lassen. Zudem wollen sie einen »Volksbegehren-Monitor« vorstellen, mit dem sie die Umsetzung des Volksbegehrens überprüfen wollen.


Das Volksbegehren »Rettet die Bienen« hatte vor einem Jahr eine Rekord-Beteiligung erreicht. Im Juli beschloss der Landtag daraufhin den Gesetzentwurf, der eine deutliche Verschärfung des Umwelt-, Natur- und Artenschutzes in Bayern bedeutete. Gebilligt wurden auch ein sogenanntes Versöhnungsgesetz, das finanzielle Ausgleiche für die Bauern vorsieht, sowie ein ergänzender Maßnahmenkatalog, der Regelungen etwa zur Biotop-Kartierung enthält. Mit der Annahme des Volksbegehrens ging die Koalition einem Volksentscheid aus dem Weg.

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