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Nach Neueinstufung durch RKI: Grenzkontrollen gehen weiter

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Bundespolizisten kontrollieren an der A93 Reisende aus Österreich
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Bundespolizisten kontrollieren an der A93 Reisende aus Österreich. Foto: Sven Hoppe/dpa Foto: dpa

München (dpa/lby) - Die Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien und Tirol sind am Sonntagmorgen trotz veränderter Risikoeinstufung durch das Robert Koch-Institut weitergegangen. Es gebe aktuell keine Veränderung zum Samstag, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Vormittag. Das RKI hatte am Freitag bekanntgeben, mit Wirkung zum Sonntag 0.00 Uhr Tschechien und Tirol nicht mehr als Virusvariantengebiete einzustufen sondern nur noch als Hochinzidenz- beziehungsweise »normales« Risikogebiet. Die Einstufung als Virusvariantengebiet ist Basis verschärfter Einreisebestimmungen.


Am Grenzübergang Kiefersfelden zu Österreich lief der Verkehr am Sonntagvormittag ohne größere Behinderungen. Auch von anderen Grenzübergängen waren keine größeren Probleme bekannt. Vom zuständigen Bundesinnenministerium hatte es zuletzt geheißen: »Die Entscheidungsprozesse zu den aus der veränderten Einstufung resultierenden Maßnahmen laufen noch.«

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Was die Regeln nach der bayerischen Quarantäneverordnung angeht, die unter anderem verschärfte Test-, Anmelde- und Quarantänepflichten für Virusvariantengebiete vorsieht, entfaltet die veränderte Einstufung beim RKI ohnehin erst langsam ihre Wirkung. Hier reicht es, sich in den zehn Tagen vor Einreise in seinem solchen Gebiet aufgehalten zu haben. Das gilt auch dann, wenn es inzwischen nicht mehr so eingestuft ist.

© dpa-infocom, dpa:210328-99-01599/2


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