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Mysteriöse Todesfälle: Seniorenresidenz hat neuen Träger

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Seniorenresident Schloss Gleusdorf
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Die Seniorenresidenz Schloss Gleusdorf spiegelt sich in einer überfluteten Wiese. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild Foto: dpa

Untermerzbach (dpa/lby) - Das wegen rätselhafter Todesfälle in die Schlagzeilen geratene Pflegeheim Gleusdorf in Unterfranken hat einen neuen Träger. Zum 1. Dezember habe die MCC Seniorenresidenz Duisburg GmbH das Haus übernommen, sagte eine Sprecherin der auf Sozialimmobilien spezialisierten MCC Beteiligungs AG mit Sitz im schweizerischen Zug am Mittwoch. Ziel sei der »Erhalt der Einrichtung durch eine komplette Neuausrichtung«, so der neue Betreiber in einer Mitteilung. Geplant seien dabei auch Baumaßnahmen.


In dem Altenheim im unterfränkischen Untermerzbach (Landkreis Haßberge) lagen von 2011 bis 2016 mehrere Bewohner unter dubiosen Umständen im Sterben. Seit Juli müssen sich vor dem Landgericht Bamberg mehrere der ehemalige Heimleiter, der ehemalige Pflegedienstleiter und ein Mediziner wegen Totschlags vor Gericht verantworten.

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Ihnen wird im Fall eines 79-Jährigen gemeinschaftlicher Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen. Außerdem wirft ihnen die Staatsanwaltschaft in zwei weiteren Fällen versuchten Totschlag durch Unterlassen vor. Das Verfahren soll am 8. Januar fortgesetzt werden.

Mitteilung des Landgerichts Bamberg

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