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Mondbasis, Corona, Heubrände: Jungforscherin ausgezeichnet

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München (dpa/lby) - Sie möchte später am liebsten etwas mit Raumfahrt machen - für ihre Arbeit über eine Mondbasis hat die 17 Jahre alte Lena Kahle aus dem Landkreis Starnberg am Freitag bei der Siegerehrung des Landeswettbewerbs »Jugend forscht« einen Sonderpreis erhalten.


Die Schülerin des Otto-von-Taube-Gymnasiums in Gauting analysierte ein Lebenserhaltungssystem sowie dessen Variationen für eine bemannte Mondmission. Am interessantesten fand die Schülerin dabei die Komplexität des Systems.

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Die Gymnasiastin, die schon einmal den deutschen Astronauten Alexander Gerst getroffen hat, würde später am liebsten an der International Space University in Straßburg studieren. Ihre Arbeit wurde mit dem Sonderpreis des bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus als bestes fächerübergreifendes Projekt ausgezeichnet.

Als eine von elf Landessiegern nimmt Lena Kahle im Mai am virtuellen Bundesfinale teil, um dort Bayern zu vertreten.

Die ausgezeichneten Jungforscher beschäftigten sich in diesem Jahr unter anderem mit einem System zur Verhinderung von Heubränden, dem Coronavirus, neuen Materialien für die Arbeitswelt, der Detektion von Mikroplastik in Alpenseen und einem Blindenführersystem mit künstlicher Intelligenz.

Erstmals in der Geschichte von »Jugend forscht« Bayern fand die gesamte Veranstaltung sowie die Siegerehrung digital statt.

© dpa-infocom, dpa:210326-99-986119/2


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