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Missbrauchsvorwürfe gegen Pfarrer

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Kirchturmspitze mit Kreuz
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Im Gegenlicht und vor wolkenverhangenem Himmel ist eine Kirchturmspitze mit Kreuz zu sehen. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild Foto: dpa

Würzburg (dpa/lby) - Die mutmaßlichen Missbrauchstaten eines suspendierten Priesters der Diözese Würzburg sollen etwa zehn Jahre zurückliegen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Montag mit. Geprüft werde der Vorwurf eines mutmaßlichen Opfers, wonach sich der Mann zweimal an ihm vergangen haben soll. Angaben zum Geschlecht und Alter des mutmaßlich Geschädigten wurden nicht gemacht. Die Behörde will mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe keine weiteren Informationen preisgeben. Nach dpa-Informationen handelt es sich bei dem mutmaßlichen Opfer um eine Frau.


Am Samstag hatte das Bistum die Öffentlichkeit über die Vorwürfe gegen den Pfarrer unterrichtet. Bischof Franz Jung habe dem Betroffenen bis zur Klärung des Sachverhalts die Ausübung des priesterlichen Dienstes verboten, hieß es. Neben den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft habe die Diözese eine »kirchenrechtliche Voruntersuchung« angeordnet. Weitere Details wurden auch auf Nachfrage nicht mitgeteilt. Das Bistum sieht sich seit Jahren mit Missbrauchsfällen konfrontiert - wie auch andere Diözesen.

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Mitteilung der Diözese Würzburg


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