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Michael Rummenigge über Herrlichs Bank-Verbot: »Blödsinnig«

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Augsburg (dpa) - Der frühere Bayern- und Dortmund-Profi Michael Rummenigge hat in einem Kommentar beim RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) deutlich Partei für Augsburgs Trainer Heiko Herrlich ergriffen. »Dass er nun nicht auf der Bank sitzt, halte ich persönlich für komplett übertrieben, ja sogar für blödsinnig«, schrieb der 56-Jährige im am Samstag veröffentlichten Beitrag. »Andere Menschen dürfen doch auch einkaufen gehen, warum also die Fußballer nicht? Auch, dass sie einkaserniert wurden wie Verbrecher, finde ich wahnsinnig.«


Herrlich hatte das Teamhotel des Fußball-Bundesligisten während des Quarantäne-Trainingslagers des Vereins für einen Einkauf von Zahnpasta und Hautcreme verlassen und damit gegen das DFL-Hygienekonzept in der Corona-Krise verstoßen. Der 48-Jährige sitzt deshalb bei seinem geplanten Augsburg-Debüt gegen den VfL Wolfsburg an diesem Samstag freiwillig nicht auf der Bank.

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»Ich schätze ihn, habe ihn immer als ehrlichen Typen kennengelernt, und so hat er sich auch jetzt verhalten«, sagte Rummenigge. Der Ex-Profi und -Nationalspieler lobte Herrlich dafür, dass er selbst vom Fauxpas erzählt hatte: »Allein für diese Ehrlichkeit hätte ich ihn belohnt und am Samstag bei seinem ersten Spiel als Augsburg-Trainer auf der Bank sitzen lassen - natürlich nur, wenn sein Test negativ ausgefallen wäre.«

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