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Mehr als 330 schwere E-Scooter-Unfälle in Bayern

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E-Scooter liegen auf einem Gehweg und versperren den Weg. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Wiesbaden (dpa) - In Bayern hat es im vergangenen Jahr 334 schwere Unfälle mit E-Scootern gegeben. Dabei sind 353 Menschen verletzt worden, ein Mensch starb, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte.


Deutschlandweit wurden mehr als 2100 schwere Unfälle mit den kleinen Rollern registriert. 386 Menschen wurden schwer verletzt, 1907 leicht. Bei fast drei von vier Unfällen (rund 72 Prozent) sei die Fahrerin oder der Fahrer hauptverantwortlich gewesen, hieß es weiter. Der häufigste Vorwurf bei den bei Unfallbeteiligten festgestellten Fehlverhalten war mit 18,3 Prozent Alkoholkonsum. Die Fahrer hätten zudem häufig die Fahrbahn oder Gehwege vorschriftswidrig benutzt oder seien zu schnell unterwegs gewesen.

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Insgesamt spielten die E-Scooter beim Unfallgeschehen eine vergleichsweise geringe Rolle. Zum Vergleich: Die bayerische Polizei verzeichnete im vergangenen Jahr mehr als 345 000 Verkehrsunfälle.

© dpa-infocom, dpa:210326-99-981277/3

Pressemitteilung


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