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Mathe-Abi: Gymnasiallehrer raten, erste Noten abzuwarten

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Schülerinnen und Schüler während einer Prüfung
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Schüler und Schülerinnen sitzen in einem Klassenraum und schreiben eine Prüfung. Die Person im Bildvordergrund hält einen Stift beim Schreiben in der rechten Hand. Foto: Armin Weigel/Archiv Foto: dpa

München (dpa/lby) - In der Debatte über das Mathe-Abitur rät der bayerische Philologenverband (bpv), zunächst die erste Benotung abzuwarten. In den vergangenen Jahren habe der Schnitt bei den Mathe-Abinoten immer um 3,1 gelegen, sagte bpv-Sprecher Benedikt Karl am Montag der Deutschen Presse-Agentur in München. Nur wenn das heuer nicht so sei, könne man über die Schwere der Prüfungen sprechen. Nach Einschätzung seiner Kollegen seien die Aufgaben nicht schwerer gewesen. Der Verband vertritt unter anderem die Gymnasiallehrer im Freistaat.


Der bpv-Vorsitzende Michael Schwägerl sagte in der »radioWelt am Morgen« beim Sender Bayern 2: »Das Gefühl, dass die Abiturprüfung, die man gerade geschrieben hat, die schwerste ist, das ist verständlich. Und es ist klar: Die eigene ist immer die schwerste.«

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Sprecher Karl machte zudem darauf aufmerksam, dass nicht alle Schüler in Bayern exakt dasselbe Abitur geschrieben hätten. Die Lehrer bekommen demnach am Tag der Prüfung morgens je zwei Aufgaben aus den Bereichen Analysis, Geometrie und Stochastik. Daraus wählen sie jeweils eine aus. Außerdem sei der Notenschnitt der vergangenen Jahre in Mathematik ähnlich wie im Fach Deutsch gewesen. Es habe sogar Jahre gegeben, da sei das Deutsch-Abi schlechter ausgefallen.

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