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Marie und Maximilian sind beliebteste Babynamen in Bayern

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Buchstabenmagnete bilden die Vornamen Maximilian und Marie
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Buchstabenmagnete bilden die Vornamen Maximilian und Marie. Foto: Sebastian Kahnert/Archivbild Foto: dpa

Wiesbaden/München (dpa/lby) - In Bayern bleiben die elterlichen Vorlieben für die Namenswahl ihres Nachwuchses unverändert: Marie und Maximilian waren auch 2018 die beliebtesten Babynamen im Freistaat. Das hat eine am Donnerstag veröffentlichte Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden ergeben. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Maria und Sophie bei den Mädchen und Alexander und Lukas bei den Buben. Damit hat sich auf den Spitzenplätzen im Vergleich zum Vorjahr überhaupt nichts getan.


Eltern in Bayern hinken den Vornamen-Trends traditionell etwas hinterher. Nach Angaben der Gesellschaft für deutsche Sprache verbreiten sich die Namen vor allem von Norden nach Süden und von Osten nach Westen. Finn und Henry, Ella und auch Ida, die zunächst vor allem im Norden beliebt waren, finden sich mittlerweile auch auf den Listen südlicher Bundesländer.

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Die GfdS wertete bundesweit die Daten von 700 Standesämtern aus und erfasste nach eigenen Angaben rund 90 Prozent aller vergebenen Erst- und Zweitnamen. Bei der Liste mit ausschließlich Erstnamen verdrängt in Bayern Lukas Maximilian von Platz eins. Auf Platz drei folgt Jonas, der es von Platz vier neu in die Spitzengruppe schafft. Bei den Erstnamen der Mädchen liegt Sophia vor Anna und Emma, die die Plätze zwei und drei im Vergleich zum Vorjahr tauschen. In der bundesweiten Auswertung der beliebtesten Babynamen 2018 liegen Marie und Paul vorne.

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