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Leupolz: Englische Liga zum Anschauen attraktiver

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Melanie Leupholz
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Melanie Leupolz spricht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa) - Fußball-Nationalspielerin Melanie Leupolz findet die englische Women's Super League zum Anschauen attraktiver als die deutsche Frauen-Bundesliga. »Die Liga in England ist sehr ausgeglichen, auch vermeintliche schwächere Gegner haben ihre Chancen im Spiel. Es wird etwas weniger Wert auf Taktik gelegt, dafür mehr auf Schnelligkeit. Dadurch ist alles etwas wilder und offener«, begründete die 26-Jährige von Tabellenführer FC Chelsea ihre Meinung in einem Gespräch mit »tz« und »Münchner Merkur« (Samstagausgabe). Das Training und die Anforderungen seien etwas anders als in Deutschland, deshalb habe sie sich bei ihrem Wechsel im vergangenen Sommer vom FC Bayern München nach London umstellen müssen.


Leupolz wünscht ihrem ehemaligen Verein, bei dem sie sechs Jahre spielte, in dieser Saison die Meisterschaft. »Die Bayern spielen einen super Fußball, deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass sie Wolfsburg dieses Jahr vom Thron stoßen«, sagte die Mittelfeldspielerin.

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Wegen der Corona-Beschränkungen kann Leupolz die ersten beiden Länderspiele des Jahres am 21. Februar (18.00 Uhr) in Aachen gegen Belgien und am 24. Februar (18.30 Uhr) in Venlo gegen die Niederlande nicht mit bestreiten. Für Menschen, die aus Großbritannien einreisen, besteht wegen der Corona-Mutationen ein Einreiseverbot.

© dpa-infocom, dpa:210212-99-414081/2

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