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Laschet beschwört Einheit der Union im Superwahljahr 2021

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Armin Laschet lächelt
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Armin Laschet lacht. Foto: Caroline Seidel/dpa Foto: dpa

Passau (dpa) - Pünktlich zum Auftakt ins Superwahljahr sieht der neue CDU-Chef Armin Laschet die Union so geschlossen wie schon lange nicht mehr. »Wenn CDU und CSU so dicht beieinander stehen, werden wir auch dieses so wichtige Wahljahr bestehen«, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident am Mittwoch in seinem kurzen Grußwort bei der digitalen CSU-Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch. Laschet betonte, er sei sehr stolz darauf, dass er als erster CDU-Chef den »politischen Olymp« betreten dürfe - den Aschermittwoch der CSU. Er habe schon als junger Mann zu den Fans von Franz Josef Strauß gehört.


Laschet betonte, dass im Wahljahr alle anderen Parteien das Ziel verbinde, eine erneute Kanzlerschaft der Union verhindern zu wollen. Die Kanzlerschaft müssten aber CDU und CSU schaffen, um dann ein Jahrzehnt der Modernisierungen einzuleiten. Dabei müsse Ökologie und Ökonomie in Einklang gebracht werden. Zugleich gelte es zu verhindern, dass sich eine Verbotspolitik durchsetze. Konkrete Andeutungen zu seinen eigenen Ambitionen auf die Kanzlerkandidatur machte Laschet nicht.

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Dafür lobte Laschet mehrfach CSU-Chef Markus Söder für dessen politische Arbeit in den vergangenen Monaten. Söder habe es geschafft, die CSU wieder stark zu machen. Längst erlebe die Partei neue Umfragehöhepunkte. Zugleich erklärte er auch in Anspielung auf einen Spruch auf einem alten Bierkrug mit einem Augenzwinkern: »Es gibt auch außerhalb Bayerns Leben.« Er ergänzte: »Aber Deutschland ohne Bayern und die CSU, das ist etwas, was ich mir nicht vorstellen mag.«

© dpa-infocom, dpa:210217-99-476911/3

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