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Langlauf-Teamchef über Medaille: »Das ist nicht realistisch«

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Peter Schlickenrieder
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Peter Schlickenrieder, Bundestrainer, mit Mund-Nasen-Schutz. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild Foto: dpa

Oberstdorf (dpa) - Langlauf-Teamchef Peter Schlickenrieder hat keine Hoffnung auf eine überraschende Medaille seiner Sportlerinnen und Sportler bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf. »Wenn ich ehrlich bin: Nein. Da sage ich, das ist nicht realistisch«, sagte der 51-Jährige der Deutschen Presse-Agentur auf eine entsprechende Frage. Lange hatte es zumindest die kleine Hoffnung gegeben, in der Staffel um das Podest mitlaufen zu können. Schlickenrieder sagte jedoch nun: »Auch in den Staffel-Wettbewerben haben wir gesehen, dass wir relativ weit weg sind von einer Medaille.«


Als Ziel gab der frühere Spitzenathlet aus: »Mir ist es wichtig, dass wir jeden Athleten dazu bringen, seine beste Leistung zu bringen - in der Saison und möglicherweise in seinem Leben.« Die WM-Wettbewerbe von Oberstdorf beginnen am Mittwoch (ab 12.30 Uhr) mit der ersten Qualifikation im Langlauf.

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Im Einzel hatte Katharina Hennig mit einigen Top-Platzierungen zuletzt auf sich aufmerksam gemacht und bei der prestigeträchtigen Tour de Ski überzeugt. Dass es bei der 24-Jährigen zu einem Podestplatz reicht, glaubt Schlickenrieder jedoch nicht. Die Strecke im Allgäu liege Hennig eher nicht so gut, sagte er. Zudem steht ihre Paradedisziplin, das 10-Kilometer-Rennen in der klassischen Technik, nicht auf dem Programm.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-553859/2

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