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Landkreis Wunsiedel will Schutz gegen Radon vorantreiben

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Wunsiedel (dpa/lby) - Der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge will Vorreiter bei der Prävention von Radonbelastungen werden. Schon bald soll mit ersten Messungen der Gaskonzentration begonnen werden, teilte das Landratsamt am Donnerstag mit. Wunsiedel sei »der erste Landkreis in Bayern, in dem systematisch alle Arbeitsplätze untersucht und - falls nötig - in der Folge radonsicher gemacht werden«.


Nach Beschluss der Staatsregierung wird der Landkreis im Februar als erste Region in Bayern zum sogenannten Radon-Vorsorgegebiet ausgewiesen. In einem solchen Gebiet gelten strenge Vorgaben für Neubauten und Messpflichten an Arbeitsplätzen im Erd- und Kellergeschoss.

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»Ich begrüße das sehr«, betonte Landrat Peter Berek (CSU). Es sei seit Jahren bekannt, dass es in vielen Landkreisen in Oberfranken und Oberbayern hohe Radonbelastungen gebe. Nun würden »auch umfangreiche Untersuchungen und Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Davon können wir hier im Landkreis nur profitieren«.

Radon ist nicht zu sehen, zu riechen oder zu schmecken. Wird das Gas über einen längeren Zeitraum in höheren Konzentrationen eingeatmet, erhöht sich das Risiko für Lungenkrebs. Bürgern in Regionen mit hoher Belastung wird empfohlen, regelmäßig zu lüften und undichte Stellen in Keller und Erdgeschoss abdichten zu lassen.

Strahlenschutzgesetz

Gesetzliche Regelungen zum Schutz vor Radon

Mitteilung Landratsamt


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