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Kuntz treibt Olympia-Planung voran: Müller darf hoffen

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Thomas Müller gestikuliert am Rande einer Übungseinheit
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Thomas Müller gestikuliert am Rande einer Übungseinheit. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa) - U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz treibt seine Planungen für die Olympischen Spiele voran. Der 57-Jährige stellte für die Nationale Anti-Doping-Agentur Nada eine Liste mit rund 50 Fußball-Profis zusammen, der auch die Ex-Nationalspieler Max Kruse und Sandro Wagner sowie Maximilian Arnold, Davie Selke und Maximilian Eggestein angehören. Die öffentlich gehandelten 2014er Weltmeister Thomas Müller und Mats Hummels sind aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum Testpool der A-Nationalmannschaft ebenfalls weiter Optionen, die Kuntz in einem DFB-Interview am Mittwoch allerdings nicht bestätigte.


»Wir haben natürlich intern und extern besprochen, dass wir Spieler aus möglichst vielen unterschiedlichen Vereinen nominieren, damit kein Club extrem benachteiligt wird. Wobei der Termin für Olympia dieses Jahr nicht so störend für die Vorbereitung liegt«, sagte Kuntz mit Blick auf die Sommerspiele vom 24. Juli bis zum 9. August in Tokio. »Dazu haben wir festgelegt, dass kein Spieler an zwei Turnieren - also der EURO und Olympia - teilnehmen wird. Die Spieler werden bei ihrer Rückkehr von Olympia auf einem ähnlichen Level sein, wie wenn sie die Vorbereitung mitgemacht hätten.«

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Kuntz darf Spieler nominieren, die nach dem 1. Januar 1997 geboren sind. Drei Akteure dürfen auch älter sein. »Das kann ich verstehen, denn die Fußballfans erwarten, dass das die prominentesten Namen in unserem Kader sein werden«, sagte Kuntz. »Aber die drei älteren Spieler werden unser letztes Puzzleteil sein. Nach der Saison schauen wir zunächst, welche Spieler und Positionen wir mit dem aktuellen U21-Kader und dem 97er Jahrgang besetzen können.« Die finale Nominierung erfolgt im Juni.

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