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Kinder-Beauftragter will nach Strip-Skandal ins Amt zurück

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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in der Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Der Freie-Wähler-Politiker Thomas Neuberger will auch nach der Aufregung um den Auftritt einer Stripperin bei einer Weihnachtsfeier Kinderbeauftragter im Bezirksausschuss bleiben. Beim Verwaltungsgericht München reichte er Klage gegen seine Abberufung von dem Ehrenamt ein, das er bis zum Bekanntwerden des kleinen Skandals im Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg innehatte. Das bestätigte ein Gerichtssprecher am Mittwoch. Zuvor hatte die »Abendzeitung« darüber berichtet.


Der Kommunalpolitiker Neuberger war in die Kritik geraten, weil er als Vorstand des Matrosenchors im Stadtteil Obermenzing für eine Weihnachtsfeier im Dezember vergangenen Jahres eine Stripperin organisiert hatte. Das Problem: Bei der Feier sollen auch Kinder anwesend gewesen sein. Der Münchner Freie-Wähler-Vorsitzende Michael Piazolo, der auch bayerischer Kultusminister ist, legte seinem Parteifreund daraufhin den politischen Rückzug nahe.

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Der Bezirksausschuss berief Neuberger Ende Januar in seiner Funktion als Kinderbeauftragter ab. Am Dienstag nun sollte ein Nachfolger gewählt werden - doch dazu kam es wegen der Klage Neubergers nicht. Er ist nach Angaben des Gerichtssprechers also zunächst noch im Amt, bis in der Hauptsache über die Klage entschieden worden ist. Das werde aber nicht mehr vor der Kommunalwahl am 15. März der Fall sein.