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Kabinett beschließt Afrika-Paket

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Ministerpräsident Söder besucht Äthiopien
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Markus Söder lässt sich während seiner Dienstreise nach Äthiopien die Situation vor Ort erklären. Foto: Peter Kneffel/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Knapp zwei Wochen nach der Äthiopienreise von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat das Kabinett das erste bayerische Afrika-Paket beschlossen. Damit will der Freistaat ganz gezielt die Entwicklung einzelner afrikanischer Staaten unterstützen, ihre Eigenverantwortung stärken und langfristige Partnerschaften in ganz Afrika entwickeln. Im Doppelhaushalt 2019/2020 seien dafür pro Jahr 12,3 Millionen Euro für Projektförderungen vorgesehen, teilte die Staatskanzlei am Dienstag in München mit.


Äthiopien soll dabei Modellland für die neue Zusammenarbeit Bayerns mit Afrika werden. Daneben sollen vor allem die bestehenden Beziehungen zu Tunesien, den südafrikanischen Regionen Westkap und Gauteng sowie dem Senegal fortgeführt und ausgebaut werden. Der Fokus solle - entsprechend den bayerischen Kernkompetenzen - auf wirtschaftlicher Entwicklung, schulischer und beruflicher Bildung, Wissenschaft, Landwirtschaft, Umwelt sowie Verwaltung liegen.

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Bei seiner Reise nach Äthiopien hatte Söder mehrfach betont, welch hohe Bedeutung er dem Land für die politische Stabilität der gesamten Region zurechne. Im Rahmen des Besuchs hatte Söder ein Flüchtlingslager im Südwesten des Landes besichtigt und in der Hauptstadt Addis Abeba das Bayerische Afrikabüro eröffnet.

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