Kabarettist Krebs: Bayern wird Söder nicht vermissen

München (dpa/lby) - Dass Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Bundeskanzler werden will, ist für den Kabarettisten Wolfgang Krebs seit Monaten klar. »Er ist viel staatstragender geworden«, sagte der 54-Jährige dem »Münchner Merkur«. »Corona hat ihm unverhofft die Chance gegeben, sich als Krisenmanager zu bewähren.« Söder habe zwar auch Fehler gemacht, »aber in der Summe hat sich seine Strategie der Strenge bewährt.«


Der Franke sei ungemein machtbewusst. »Und er kann seine Chance sehr klar kalkulieren. Ein Markus Söder tritt nicht an, um zu verlieren. Der Mann will gewinnen«, glaubt der Parodist, der Söder schon oft auf der Bühne imitiert hat.

Anzeige

Sollte Söder tatsächlich Kanzlerkandidat der Union werden und schließlich nach der Bundestagswahl auch ins Kanzleramt einziehen, glaubt Krebs nicht daran, dass Bayern ihn sehr vermissen wird. »Ah, das halte ich für einen Schmarrn. Die Leute hier wissen: Ein Bundeskanzler aus Bayern kann für den Freistaat noch viel mehr erreichen als ein Verkehrsminister.«

© dpa-infocom, dpa:210419-99-259217/2

Infos zu Wolfgang Krebs


Mehr aus Bayern und der Region
Einstellungen