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Jugendverbände: Jugendliche von Politik ignoriert

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München (dpa/lby) - Bayerische Jugendverbände fordern eindringlich, Jugendliche in der Corona-Krise in die Politik einzubeziehen - und Unterstützungsangebote rasch wieder hochzufahren. Gerade in der Übergangsphase von der Schule in den Beruf bräuchten viele Jugendliche unbedingt Hilfe außerhalb ihrer Familien, betonten der Bayerische Jugendring und die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit am Donnerstag.


Jugendliche dürften von der Politik nicht länger ausschließlich als Schülerinnen und Schüler wahrgenommen werden. »Kinder und Jugendliche sind keine Objekte«, sagte der Präsident des Landesjugendrings, Matthias Fack. »Sie sind Menschen, die von Politik und Gesellschaft wahrgenommen, gehört und ernst genommen werden wollen.« Fack forderte neben Impf- und Schulgipfeln deshalb einen Jugendgipfel.

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Viele hätten große Sorgen, auch hinsichtlich ihrer Zukunftsperspektiven, berichtete der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft, Klaus Umbach. Jobbörsen, Praktika oder Schnupperlehren fänden seit dem Frühjahr kaum noch statt. Dies erschwere die Ausbildungsplatzsuche massiv - umso mehr, da viele dabei Hilfe leistenden Einrichtungen der Jugendarbeit und -hilfe seit Monaten geschlossen seien.

© dpa-infocom, dpa:210211-99-398205/2


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