Jackson nach Aus: »Können nächste Saison nicht erwarten«

Don Jackson
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Trainer Don Jackson. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild Foto: dpa

Ingolstadt (dpa) - Trainer Don Jackson kann über angebliche Amtsmüdigkeit nach dem überraschend frühen Playoff-Aus des EHC Red Bull München nur lachen. »Es ist alles okay bei mir«, sagte Jackson bei MagentaSport erheitert auf eine entsprechende Frage nach dem 4:5 (1:1, 3:1, 0:2) am Donnerstagabend beim ERC Ingolstadt. »Es geht mir gut, und ich werde bereit sein«, sagte der 64 Jahre alte US-Amerikaner im Hinblick auf die kommende Spielzeit.


Bereits am Dienstag hatte München das erste Viertelfinalspiel gegen Ingolstadt 1:4 verloren. Dabei hatte der EHC zuvor elf der letzten zwölf Vorrundenspiele gewonnen und galt formstärkstes Team der Liga und damit neben den Adler Mannheim als Top-Favorit auf den Titel. Ein Aus im Viertelfinale hatte München zuletzt vor sechs Jahren erlebt. Anschließend hatte Jackson den EHC zu drei Titeln in Serie geführt. Seit 2018 warten die finanziell stark vom österreichischen Brause-Konzern bezuschussten Münchner aber auf einen Titel.

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»Schon jetzt können wir die nächste Saison gar nicht erwarten«, befand Jackson. Unter welchen Umständen die dann stattfindet, ist aber noch unklar. Längst ist nicht gewiss, ob die kommende Spielzeit wieder im normalen Modus und vor Zuschauern stattfinden kann. Schon die aktuelle Spielzeit war nur unter erheblichen Anstrengungen und dem Gehaltsverzicht der meisten Spieler möglich geworden.

Unter dem veränderten und stark verkürzten Modus litt diesmal auch Red Bull. Normalerweise werden die Playoffs in der Deutschen Eishockey im »Best-of-seven«-Modus ausgetragen, so dass man vier Siege zum Weiterkommen erringen muss. Das diesmal ausgespielte Format »Best-of-three« eröffnet den Außenseitern deutlich mehr Chancen.

© dpa-infocom, dpa:210423-99-318687/2

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