Investor KKR will weiteren Anteil an Hensoldt verkaufen

Hensoldt
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Das Logo des Rüstungskonzerns Hensoldt ist an der Firmenzentrale zu sehen. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Archivbild Foto: dpa

Hamburg (dpa) - Der US-Finanzinvestor KKR will seine Beteiligung am Rüstungselektronik-Hersteller Hensoldt weiter reduzieren. Das bestätigte der Konzern am Mittwoch nach Börsenschluss. Die Square Lux Holding, eine Gesellschaft im indirekten Besitz von Fonds, die von KKR beraten werden, wolle sich dabei voraussichtlich von bis zu 25,1 Prozent ihrer Beteiligung trennen.


Der Finanzinvestor führe Gespräche mit verschiedenen Interessenten, dazu gehörten laut Hensoldt Indra, Leonardo, Saab und Thales. Mit letzterem seien auch Gespräche über deren strategische Absichten geführt worden. Am Aktienmarkt kam dies gut an. Die Hensoldt-Aktie legte im frühen Donnerstagshandel zu.

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Hensoldt ist die ehemalige Airbus-Radarsparte, die 2017 vom US-Finanzinvestor KKR übernommen worden war. KKR hatte das Unternehmen vergangenen September an die Börse gebracht.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-307465/2


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