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Intendant Stückl lernt in Corona-Krise Kochen

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Christian Stückl
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Der Spielleiter der Oberammergauer Passionspiele, Christian Stückl, gestikuliert mit den Händen. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild Foto: dpa

Oberammergau (dpa/lby) - Christian Stückl, Spielleiter der Oberammergauer Passion und Intendant des Münchner Volkstheaters, hat die Corona-Krise an den Herd gebracht. »Ich geh' viel zum Essen normalerweise. Jetzt fang ich an zu kochen.« Er könne die neue Erfahrung sogar schätzen: »Das ist gar nicht unangenehm. Man richtet sich anders ein, überlegt: Was koch' ich denn, damit es nicht ungesund wird?« Ein Lieblingsgericht hat der 58-Jährige aber noch nicht entdeckt - und auch beim Aufwand bleibt er eher ökonomisch. »Es gibt schon viel Nudeln.«


Stückl inszeniert zum vierten Mal die Oberammergauer Passionsspiele, die der Ort nach einem jahrhundertealten Gelübde alle zehn Jahre auf die Bühne bringt. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hatte Stückl die Passion von diesem Jahr auf 2022 verschoben.

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Die Passion war just aus einer Seuche entstanden. 1633 gelobten die Oberammergauer, alle zehn Jahre das Spiel vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Christi aufzuführen, wenn niemand mehr an der Pest sterben sollte - was der Legende nach auch geschah.

Passionsspiele Oberammergau 2020

Mitteilung zu Verschiebung der Passion


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