Impfangebote für bayerische Lehrer im Präsenzunterricht

Impfung
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Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration Foto: dpa

München (dpa) - Ab sofort können auch alle Lehrer an den weiterführenden und den beruflichen Schulen in Bayern auf eine zeitnahe Corona-Schutzimpfung hoffen. »Wir können jetzt allen Lehrerinnen und Lehrern in Bayern, die im Präsenzunterricht im Einsatz für die Bildung sind, ein Impfangebot machen«, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Montag in München. Bislang hatten nur die Lehrerinnen und Lehrer an den Grund- und Förderschulen die Möglichkeit einer bevorzugten Impfung.


Das Angebot richte sich explizit primär an die Lehrkräfte, die regelmäßig in Präsenz unterrichteten, in der Notbetreuung tätig seien oder bei den Abschlussprüfungen beispielsweise als Aufsicht in der Schule eingesetzt würden, teilte das Kultusministerium mit. Die Schulleitungen würden den betreffenden Lehrern eine entsprechende Bestätigung zum Nachweis der vorrangigen Impfberechtigung für das Impfzentrum ausstellen. »Mit den neuen Impfangeboten für die Lehrkräfte an Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen machen wir jetzt einen weiteren wichtigen Schritt für mehr Sicherheit«, betonte Piazolo.

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Die Präsidentin des Bayerischen Lehrer-und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Simone Fleischmann, sagte, die Entscheidung sei nicht nur ein wichtiges Signal, sondern zwingend notwendig. »Jede Lehrerin und jeder Lehrer, der seinen Fuß in die Schule setzen soll, braucht ein Impfangebot«, habe der BLLV gefordert - dies sei nun erfüllt.

© dpa-infocom, dpa:210503-99-453245/2


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