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»Ideen-Erfindungen-Neuheiten«: Messe für Tüftler in Nürnberg

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David Kern
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David Kern präsentiert seinen «Swarm Cube», eine kostengünstige und frühzeitige Waldbrand-Diagnostik. Foto: Daniel Karmann/dpa Foto: dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Ein Mal im Jahr wird Nürnberg zum Eldorado von Erfindern und Tüftlern. Auf der diesjährigen Internationalen Fachmesse »Ideen-Erfindungen-Neuheiten« (iENA) zeigen sie vom 31. Oktober bis zum 3. November rund 800 Erfindungen - von einer Thermoskanne aus Holz bis zur Seife im Schwamm und einem Baby-Notfallkoffer. Ein Waschmaschinenmodul aus Messing und einem Kern aus Quarzsteinen soll Reinigungsmittel beim Waschen überflüssig machen und ein bewegliches Sattelgelenk Rückenschmerzen und taube Glieder beim Fahrradfahren vermeiden.


Ein Schwerpunkt der Erfindungen liege in diesem Jahr auf Innovationen in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, sagte der Geschäftsführer der Messegesellschaft, Henning Könicke, am Freitag. Allerdings sei Deutschlands Erfinderszene im Vergleich zu Schweden oder der Schweiz noch ausbaufähig. Diese Länder investierten deutlich mehr in die Innovationsförderung an Schulen. Ein gutes Beispiel in Bayern sei das Maristengymnasium im niederbayerischen Fürstenzell, in dem Schüler mit Forscherdrang in einer Erfinder-Neigungsgruppe besonders gefördert würden.

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Der Leiter des Wissenstransferzentrums Steinbeis, Wolfgang Müller, sagte, viele junge Erfinder, die die Messe besonders anspreche, achteten zu wenig darauf, ihr geistiges Eigentum mit einem Patent zu schützen.

Pressemitteilung des DPMA

Erfindermesse iENA

Maristengymnasium Fürstenzell

Steinbeis-Transferzentrum

Greennatur Waschmaschinenmodule

Anti-Schimmel-Lüfter

Freibeik-Sattelgelenk

Seife im Schwamm

Baby-Notfallkoffer

Blattl Sonntag Traunstein