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Hubschrauber weht Waldkauz vom Baum

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Ein Waldkauz-Baby sitzt in der Kleintierklinik Sonthofen
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Ein Waldkauz-Baby sitzt in der Kleintierklinik Sonthofen auf einem Tisch. Foto: Benjamin Liss/dpa Foto: dpa

Sonthofen (dpa/lby) - Ein kleiner Waldkauz ist im Allgäu von einem Baum geweht worden - offenbar durch den Luftstrom eines Hubschraubers. Inzwischen ist der Babyvogel wieder mit seiner Mutter vereint - dank Tierpflegerin Stephanie Schwarz, die sich um das Junge gekümmert hat. Sie berichtet, dass ein Mann in der Kleintierpraxis Sonthofen angerufen habe, weil der Waldkauz bei einer Lieferung von Kies mit einem Transporthubschauber aus einer Baumkrone gefallen sei. Der Mann habe sich Sorgen gemacht, dass der Vogel nicht weiter versorgt wird.


Die Tierpflegerin päppelte den Waldkauz ein wenig auf und brachte ihn zurück in den Wald. »In der Baumkrone haben wir die Eltern entdeckt, es müsste sich um die Mutter gehandelt haben, und sie hat sich auch gleich wieder um ihr Junges gekümmert«, erzählte Schwarz. Hätte sie die Eltern nicht gefunden, hätte das Tier per Hand großgezogen werden müssen.

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Der Waldkauz gehört nach Angaben vom Naturschutzbund zu den zehn häufigsten Eulenarten in Deutschland. Doch nur die Hälfte der Jungtiere überlebt: Häufig sterben die Tiere bei Kollisionen im Straßenverkehr oder mit Stromleitungen.

Naturschutzbund über den Waldkauz


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