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Hofreiter: Brauchen keine Saboteure in der Klimafrage

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Anton Hofreiter spricht
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Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die, spricht beim Politischen Aschermittwoch. Foto: Tobias Hase/dpa Foto: dpa

München (dpa) - Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat den Kurs des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder und von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (beide CSU) in der Klimafrage scharf kritisiert. »Das sind keine Verbündeten, sondern das sind de facto Saboteure - und Saboteure können wir nicht brauchen«, sagte Hofreiter beim digitalen politischen Aschermittwoch der bayerischen Grünen in München. Es brauche »alle Verbündeten, die wir kriegen können, um die Klimakrise in den Griff zu kriegen«. Aber es brauche Verbündete, die »handeln und nicht nur so tun«.


Söder sei verantwortlich, dass Andreas Scheuer immer noch Verkehrsminister sein dürfe, sagte Hofreiter. Und das, obwohl Scheuer noch nicht einmal wisse, wie eine funktionierende Bahn ausschauen könnte und was eine wirkliche Verkehrswende sei. Außerdem sei Söder, »der gern Bäume umarmt«, für die Abstandsregeln für Windräder verantwortlich und sabotiere damit die Windkraft. Es brauche hingegen eine Verkehrswende, eine Energiewende und eine Agrarwende. Dass der Klimawandel von Menschen gemacht sei, sei eine gute Nachricht, betonte Hofreiter: »Dadurch können wir es ändern.«

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Die bayerische Grünen-Landeschefin Eva Lettenbauer warf der Landesregierung vor, zu wenig gegen Fachkräftemangel in der Pflege zu tun. »Krisen heben Missstände hervor, Krisen machen deutlich, wo gehandelt werden muss«, sagte Lettenbauer. Eine untätige Regierung habe die Menschen alleingelassen.

© dpa-infocom, dpa:210217-99-475553/2


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