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Grüne fordern wegen Corona überarbeitete Schul-Konzepte

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Katharina Schulze (Grüne)
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Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im bayerischen Landtag. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild Foto: dpa

Vor der Corona-Pandemie war er für Kinder, Eltern und Lehrer absolut berechenbar: der Schulbetrieb. Nun aber ist alles anders, vieles problematisch. Die Grünen fordern deshalb Änderungen am Status quo.


München (dpa/lby) - Eine stabile digitale Infrastruktur für das Lernen zu Hause, Unterstützung für benachteiligte Schüler auch in Zeiten von Corona und genügend Schutz für Lehrer und Schüler - das fordern die Landtags-Grünen in insgesamt acht Anträgen. Die Corona-Krise zeige »wie durch ein Brennglas, wo es überall in der Bildungspolitik in Bayern hakt«, sagte die Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze am Mittwoch.

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Die sogenannte Bildungsschere habe sich in der Corona-Krise vergrößert, hieß es. Daher müssten Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen vorrangig berücksichtigt werden, damit sie bei Bedarf an die Schulen zurückkehren können.

Auch eine reibungslose Funktion der Lernplattform Mebis und vor allem die Bereitstellung von digitalen Endgeräten seien für eine stabile digitale Infrastruktur wichtig. Zwar habe die Bundesregierung angekündigt, 500 Millionen Euro für die Anschaffung der Arbeitsgeräte bereitzustellen. Die Grünen gehen aber davon aus, dass das Geld nicht ausreichen wird.

In weiteren Anträge fordern sie unter anderem die Erarbeitung eines Sommerschulkonzepts, Corona-bedingte Ausnahmeregelungen etwa zum Übertritt, eine Schulbegleitung für das Lernen zu Hause und die Möglichkeit für Lehrer und Schüler, sich auch nach Pfingsten noch vom Unterricht befreien zu lassen, wenn sie oder Angehörige einer Risikogruppe angehören.

Am kommenden Montag sollen den Abschlussjahrgängen, die seit dem 27. April wieder in der Schule sind, jeneKlassen folgen, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen. Auch die Viertklässler dürfen dann wieder in ihre Klassenräume zurück. Stück für Stück soll es dann auch für die anderen Stufen weitergehen, angefangen mit den unteren Klassen. Erst nach den Pfingstferien soll es wieder Präsenzunterricht für alle Schüler geben - voraussichtlich im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Unterricht zu Hause.


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