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Greuther Fürth verpasst Erlösung: »Uns selber geschlagen«

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Stefan Leitl
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Der Fürther Trainer Stefan Leitl geht über den Rasen. Foto: Daniel Karmann/Archivbild Foto: dpa

Die SpVgg Greuther Fürth kann noch nicht durchatmen. Im Kampfspiel beim 1. FC Magdeburg kosten individuelle Fehler die mögliche vorzeitige Rettung. In Franken wird weiter gebangt.


Magdeburg (dpa/lby) - Nach den Blackouts gegen den 1. FC Magdeburg war Stefan Leitl bedient. Individuelle Fehler begünstigten die Niederlage der SpVgg Greuther Fürth und verdarben den Franken den vorzeitigen Klassenverbleib in der 2. Fußball-Bundesliga. »Ich glaube, dass uns heute der Fokus gefehlt hat, das Spiel und die Stimmung anzunehmen. Magdeburg hat so gespielt, wie man im Abstiegskampf spielen muss und hat deshalb gewonnen«, resümierte der Fürther Trainer Leitl nach dem 1:2 (1:2) am Samstag. Dadurch blieben die Fürther zum dritten Mal nacheinander sieglos.

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Vor 18 243 Zuschauern hatte das Gastspiel in der MDCC-Arena eigentlich bestens begonnen. Gleich mit der ersten Torchance ging Fürth in Front: Nach einer Flanke von Fabian Reese traf Daniel Steininger (11. Minute) völlig freistehend per Kopf.

Ebenso fast wie aus dem Nichts fiel der Magdeburger Ausgleich: Einen verunglückten Abstoß von Schlussmann Sascha Burchert legte Felix Lohkemper Christian Beck (16.) auf, der volley abzog und traf. Nach dem Ausgleich riss der FCM die Partie an sich, rannte immer wieder an. Von einem zweiten Fehler der Fürther profitierte Marius Bülter: Einen missratenen Rückpass von Paul Seguin legte er Lohkemper (45.+1) vor, der ins leere Tor zur Führung traf.

»Ab dem Zeitpunkt der Führung waren wir im Spiel und hatten da auch Kontrolle. Durch zwei individuelle Fehler geraten wir dann auf die Verliererstraße. Das war völlig unnötig in meinen Augen«, haderte Leitl mit der vermeidbaren Niederlage.

Verteidiger Maximilian Sauer konnte sich den Rückschlag nicht erklären. »Wir haben uns heute selber geschlagen. Wir wussten, was auf uns zukommt. Durch individuelle Fehler kriegen wir die Gegentore kurz vor der Halbzeit, und dann ist klar, dass das Stadion kommt, dass Magdeburg alle Kräfte mobilisiert und dass wir dann gegen eine Wand rennen«, resümierte er.

Drei Spieltage vor dem Saisonende haben die Fürther aber noch acht Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16, den die Magdeburger belegen. Im Idealfall machen die Franken am nächsten Montag gegen den kriselnden Spitzenreiter 1. FC Köln den Klassenverbleib auch rechnerisch klar. »Die Saison ist noch nicht durch«, mahnte Sauer.

Für Sebastian Ernst ist sie dagegen vorzeitig beendet. Der 24-Jährige erlitt in Magdeburg einen Mittelfußbruch. Ernst hatte in einem Zweikampf im Mittelkreis einen Schlag abbekommen und musste in der 31. Minute ausgewechselt werden. Der Fürther Profi wird am Montag im Uni-Klinikum Erlangen operiert.

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