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Globalwafers erreicht Ziel bei Siltronic-Übernahme

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München/Hsinchu (dpa) - Der taiwanesische Chip-Zulieferer Globalwafers hat bei seinem Übernahmeangebot für den Münchener Waferhersteller Siltronic sein selbstgestecktes Ziel erreicht. Nach Auslaufen der Frist liegt die Annahmequote bei 56,92 Prozent, wie das Unternehmen am Montag in Hsinchu (Taiwan) mitteilte. Die weitere Annahmefrist laufe nun vom 16. Februar bis 1. März.


Globalwafers hatte sein Angebot zweimal aufgestockt auf zuletzt 145 Euro je Aktie, was einem Volumen von insgesamt knapp 4,4 Milliarden Euro entspricht. Die Mindestannahmeschwelle wurde Ende Januar zudem von 65 auf 50 Prozent gesenkt. Großaktionär Wacker Chemie hatte bereits im vergangenen Dezember vertraglich zugesichert, seinen knapp 31 Prozent Anteil an Siltronic abzugeben.

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Der Zusammenschluss mit Globalwafers habe erste wichtige Hürden genommen, teilte Siltronic in einer separaten Mitteilung mit. So habe auch das Bundeskartellamt die Übernahme vergangene Woche freigegeben. Die Behörde habe keine Anhaltspunkte dafür gesehen, dass der Wettbewerb in der Waferindustrie dadurch behindert werden könnte. Beide Unternehmen erwarten vorbehaltlich weiterer Genehmigungen den Abschluss der Übernahme in der zweiten Jahreshälfte 2021.

Das Management von Siltronic stand von Anfang an hinter dem geplanten Zusammenschluss. Die gemeinsame Ausgangsbasis sei sehr gut, erklärte Vorstandschef Christoph von Plotho nun. In einer Anfang Dezember 2020 unterzeichneten Vereinbarung hatten sich beide Unternehmen auf eine Standortgarantie für die deutschen Siltronic-Standorte sowie einen Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen dort bis Ende 2024 geeinigt.

© dpa-infocom, dpa:210215-99-445637/3


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