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GEW: Kitas fahren trotz Lockdowns annähernd Normalbetrieb

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München (dpa/lby) - Trotz des Lockdowns läuft in den bayerischen Kitas nach Angaben der Bildungsgewerkschaft GEW oft Normalbetrieb. Die Gruppen seien sehr oft voll und wegen des Personalmangels sehr groß, teilte der Sprecher der Landesfachgruppe sozialpädagogische Berufe, Hilger Uhlenbrock, am Montag mit. Der Grund dafür sei die schwammige Formulierung zur Notbetreuung.


Diese verhindere auch, dass Eltern die Entschädigung in Anspruch nehmen könnten, wenn sie der Arbeit fernblieben. Denn diese erhielten sie nur, wenn es keine andere Möglichkeit für die Betreuung der Kinder gebe. Diese gebe es aber mit der Notbetreuung. »Da muss dringend nachgesteuert werden«, sagte Uhlenbrock.

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Die GEW fordert deshalb, dass es wie beim ersten Lockdown eine Nachweispflicht für die Notbetreuung geben müsse. Außerdem müsse ein verbindliches System gelten, welches Angebot angesichts Personalausstattung, Infektionszahlen in der Einrichtung und Inzidenzwert in der Region möglich sei.

Auch bei den Behinderteneinrichtungen fordert die GEW Nachbesserungen. Beim Infektionsschutz sei dort zu wenig geschehen, Luftreinigungsanlagen und FFP-2-Masken fehlten. In Förderstätten und Werkstätten müsse es regelmäßig Schnelltest für die Menschen mit Behinderung und die Beschäftigten geben.

Pressemitteilung


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