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Gegen Antisemitismus: Toleranz-Preis für Christian Stückl

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Christian Stückl
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Der Intendant des Müncher Volkstheaters, Christian Stückl, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild Foto: dpa

München/Tutzing (dpa/lby) - Der Intendant des Münchner Volkstheaters, Christian Stückl, erhält den Ehrenpreis der Evangelischen Akademie Tutzing in der Kategorie »Zivilcourage«. Stückl, der auch Leiter der berühmten Oberammergauer Passionsspiele ist, werde mit der Auszeichnung für sein langjähriges Engagement gegen Antisemitismus geehrt, teilte die Evangelische Akademie Tutzing am Montag mit. Stückl setze durch seine Inszenierungen ein deutliches Zeichen, »dass in einer pluralen Gesellschaft Menschen unterschiedlicher religiöser Herkunft friedlich zusammenleben können«, sagte Akademie-Direktor Udo Hahn.


Auch als Leiter der Oberammergauer Passionsspiele habe Stückl antijüdischen Tendenzen beharrlich entgegengesteuert. Der nichtdotierte Tutzinger Toleranz-Preis wird alle zwei Jahre vergeben, die Kategorie »Zivilcourage« gibt es seit 2012. Es werden Menschen oder Initiativen ausgezeichnet, die sich für Benachteiligte einsetzen.

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Wegen der Corona-Pandemie finden die Oberammergauer Passionsspiele dieses Jahr nicht statt. Das normalerweise alle zehn Jahre ausgetragene, weltweit bekannte Spektakel wurde um zwei Jahre verschoben, Premiere soll am 21. Mai 2022 sein.

Mitteilung Evangeliche Akademie Tutzing


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