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Geflügelpest: Geflügelverband rechnet mit größerem Ausbruch

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Graugänse sitzen auf einem Feld und rasten
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Graugänse sitzen auf einem Feld und rasten. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Nach den ersten bestätigten Fällen der Geflügelpest in Bayern rechnet der Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft mit einem größeren Ausbruch der Tierseuche. »Ich denke, das wird bei weitem nicht der letzte Fall in Bayern sein«, sagte Annika Nottensteiner von der Geschäftsführung des Verbands am Freitag. »Das Pestgeschehen in Norddeutschland ist zumindest dramatisch.«


Bei mehreren Wildenten im Landkreis Passau ist die Geflügelpest nachgewiesen worden. Es sind die ersten bestätigten Fälle der Tierseuche diesen Herbst in Bayern, wie das Umweltministerium in München mitteilte. Im Landkreis Rottal-Inn und in großen Teilen des Landkreises Passau gelte ab sofort Stallpflicht für Geflügel.

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Die Infektionskrankheit, die auch Vogelgrippe genannt wird, kommt vor allem bei Wasservögeln und anderen Vögeln vor. Bei Hühnern und Puten werden die höchsten Erkrankungs- und Sterberaten beobachtet - teilweise bis zu 100 Prozent. Die Geflügelpest tritt seit Ende Oktober verstärkt in Norddeutschland auf.

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Geflügelpest


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